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Aus den Anfangszeiten des ViF

Ben Trösch
Unser Ehrenpräsident Ben Trösch hat es unternommen, uns einen Blick in die Anfangszeiten des ViF zu schenken.

Der Beruf «Fachjournalist»

Der ViF ist im Jahr 1981 in Aarau von 14 Fachjournalisten gegründet worden. Erster Präsident, Initiant und Motor des damaligen SVVF, Schweizerische Vereinigung vollberuflicher Fachjournalisten, war Christian Kobelt. Originalton: … ist eine Berufsorganisation, die Mitarbeiter oder Redaktoren für Fachzeitschriften, Fachbeilagen von Tageszeitungen oder Radio und Fernsehen vertritt.» Tatsächlich gab es Radio- und Fernseh-Fachredaktoren...!

Zu den wichtigsten Aufgaben gehörten:

  • Anerkennung des Berufsstandes «Fachjournalist».
  • Anerkennung eines europaweit gültigen Presseausweises.
  • Aus- und Weiterbildungs-Seminare.
    Wer erinnert sich noch an die legendären Presse-Lunches: «Was ist ein Notebook?».
  • Koordinationsstelle für Fachpressekonferenzen.

Anerkennung

Anlass und Motivation war für die Gründungsmitglieder vor allem die Tatsache, dass der damalige Fachpresseverband keine Untersektion «Vollberufliche» zuliess, wie das der AJI in der Romandie vormachte. Zudem nahmen bestehenden Verbände (VSJ Verband der Schweizer Journalisten und die Journalisten-Union, eine Gewerkschaft), keine Fachjournalisten in ihre Reihen auf. Journalisten nach deren Begriffen waren damals ausschliesslich Leute, die sich mit dem Tagesgeschehen und der Politik befassten.

Wert der Technik

Andererseits waren die Gründer überzeugt, dass die Fachpresse ein sehr wichtiges Wissen aus allen Branchen und Sparten weiter gibt und dass hinter deren redaktionellem Inhalt neben anspruchsvollem Fachwissen enorme journalistische Arbeit steckt. Originalton: «… wer hat die Menschheit mehr verändert, die Französische Revolution oder das Auto?».

Arbeit also, die den journalistischen Ansprüchen nach zuverlässigen Recherchen, verbindlicher Absicherung des Inhaltes und entsprechender Verantwortung durchaus gerecht wird.

Verfassungsauftrag

Weiter hatte der Bund einen Verfassungsauftrag: « … die Vielfalt der Presse ist zu schützen …». Er tat dies, indem er staatliche (SBB, PTT) oder dem Staat nahestehende Unternehmen (Swissair) anwies, finanziell die «echten» Journalisten (SBB, Swissair mit Vergünstigungen) und Periodikas (PTT mit Posttaxen) finanziell zu bevorzugen.

Berufsregister

Ob eine Zeitschrift den Ansprüchen genügte, entschied eine paritätische Kommission (Post, Verbände, Bund). Ob ein Journalist genügte, entschied sich über das Berufsregister und dessen Qualität. Um jeglicher Diskussion (Journalist, PR-Texter, Werber) die Spitze zu brechen, übernahm der SVVF (heute ViF) die BR-Kriterien des VSJ.

Damit erreichte man für Fachjournalisten erstmals die nahtlose Anerkennung.

 

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